Über

mich.

Nicht perfekt, aber echt.

Klarhinterfragt ist nicht am Schreibtisch entstanden, sondern mitten im echten Leben.

Wer ich bin

Ich bin Conny, Jahrgang 1981 – also definitiv nicht frisch von der Schulbank. Soziale Arbeit ist für mich auch kein „mal schauen, was ich später beruflich machen will“, sondern ein sehr bewusster neuer Abschnitt nach ziemlich viel echtem Leben.

Vor dem Studium gab es schon andere Wege, Arbeit, Familie, Umwege, Planänderungen und die ganz normale Erkenntnis, dass Lebensläufe selten so ordentlich verlaufen, wie sie auf Papier aussehen. Irgendwann wurde mir immer klarer, dass viele der Themen, bei denen ich ohnehin ständig hängenbleibe, genau hier zusammenlaufen: Menschen, Verhalten, Strukturen, Familie, Neurodivergenz, Bildung, Hilfesysteme und die Frage, warum manche Dinge eigentlich funktionieren – und andere erstaunlich hartnäckig nicht.

Dazu kommt, dass Neurodivergenz für mich keine rein theoretische Angelegenheit ist. Meine drei Kinder sind ebenfalls neurodivergent und bringen jeweils noch ihre ganz eigenen zusätzlichen Baustellen, Besonderheiten und Überraschungen mit. Sagen wir es so: An Anschauungsmaterial für das echte Leben hat es mir bislang nicht gemangelt. 

Ich kenne deshalb nicht nur die Fachbegriffe, sondern auch die andere Seite: Gespräche mit Schulen und Kitas, Arzttermine, Hilfesysteme, Sorgen, Missverständnisse, kleine Erfolge, große Fragezeichen und diese Momente, in denen man sich fragt, ob eigentlich irgendwer dasselbe Drehbuch gelesen hat.

Das macht mich nicht automatisch zur Person mit allen Antworten. Aber es hat mir ziemlich früh beigebracht, genauer hinzusehen, zuzuhören und einfache Erklärungen nicht vorschnell für die ganze Wahrheit zu halten.

Und wahrscheinlich ist genau das einer der Gründe, warum ich heute Soziale Arbeit studiere – und warum Klarhinterfragt überhaupt existiert.

Kleine Anmerkung der Redaktion 😄

Jahrgang 1981.

Studium ja. Frisch geschlüpft eher nicht.

Drei Kinder. / Drei neurodivergente Lebensläufe.

Und eine ganze Menge echtes Leben dazwischen.

Wie ich denke

Ich gehöre zu den Menschen, die Dinge nur schwer einfach so stehen lassen können. Wenn irgendwo etwas nicht zusammenpasst, eine Erklärung zu kurz greift oder jemand sagt „Das ist halt so“, fängt mein Kopf meistens erst richtig an zu arbeiten.

Aus einer Frage werden dann gern fünf neue. Aus einer Beobachtung wird Recherche. Aus einem Gespräch eine Idee. Und manchmal entsteht daraus am Ende ein Text, ein Kartenset, ein Forschungsprojekt oder irgendein anderes Ding, mit dem ich vorher selbst nicht gerechnet habe.

Dabei geht es mir nicht darum, anderen grundsätzlich zu widersprechen oder alles anzuzweifeln. Ich will verstehen, warum etwas so ist, wie es ist. Und wenn ich dabei feststelle, dass eine Erklärung nicht ausreicht, dann möchte ich genauer hinschauen.

Erfahrung

Studium

Forschung

Alltag

Was mich geprägt hat

Vieles, womit ich mich heute beschäftige, kenne ich nicht nur aus Büchern. Theorie und echtes Leben liegen manchmal erstaunlich nah beieinander – und manchmal überhaupt nicht.

Ich habe erlebt, wie unterschiedlich Menschen ein und dieselbe Situation bewerten können. Wie schnell Verhalten beurteilt wird, obwohl niemand gefragt hat, was eigentlich dahintersteckt. Wie sehr Strukturen darüber entscheiden können, ob etwas funktioniert. Und wie schwierig es manchmal ist, passende Unterstützung zu bekommen, selbst wenn eigentlich alle Beteiligten helfen wollen.

Genau diese Lücke zwischen dem, was theoretisch sinnvoll wäre, und dem, was im Alltag tatsächlich passiert, finde ich besonders spannend.

Mein Studium gibt mir inzwischen die Möglichkeit, viele dieser Erfahrungen fachlich einzuordnen, sie mit Forschung zu verbinden und Fragen nicht nur aus dem Bauch heraus zu stellen, sondern ihnen wirklich nachzugehen.

Warum Klarhinterfragt?

Klarhinterfragt ist irgendwann aus all diesen Dingen zusammengewachsen. Ich wollte einen Ort, an dem Wissen verständlich sein darf, ohne oberflächlich zu werden. Einen Ort für Themen, über die wir eigentlich mehr wissen sollten.

Für Gedanken, bei denen noch nicht alles fertig sortiert ist. Für Forschung, bei der hinter Zahlen echte Menschen und Erfahrungen stehen. Und für Materialien, die nicht einfach nur hübsch aussehen, sondern dabei helfen können, etwas sichtbar, verständlicher oder besprechbar zu machen.

Dabei möchte ich nicht beweisen, dass ich recht habe. Ich möchte möglichst gut verstehen, was eigentlich los ist. Und manchmal bedeutet das eben auch, die eigene Meinung wieder zu ändern.

Was ich mitbringe

Mein Studium der Sozialen Arbeit gibt mir den fachlichen Rahmen für vieles, was mich ohnehin schon lange beschäftigt.

Dazu kommen eigene Forschungserfahrungen, die Entwicklung von Materialien, Vorträge und Workshops sowie Weiterbildungen rund um ADHS, Elternberatung und die Begleitung von Kindern und Familien.

Genauso wichtig sind mir aber Erfahrungen außerhalb von Lehrbüchern und Hörsälen.

Denn Fachwissen ist wichtig.

Aber fast noch wichtiger ist die Frage, was davon im echten Leben tatsächlich funktioniert.

Merksatz

Fachwissen ist wichtig.

Aber was davon funktioniert wirklich?

Chaotisches Eichhörnchen
mit ausgeprägtem Hinterfragedrang.

Lieblingswort:
Warum?

Und sonst so?

Ich bin neugierig, kreativ, ziemlich direkt und habe offenbar die Neigung, alles zu hinterfragen.

Oder, wie ich mich selbst kürzlich sehr treffend beschrieben habe: Chaotisches Eichhörnchen mit ausgeprägtem Hinterfragedrang. 

Ich mag Musik, Gestaltung, Forschung, ungewöhnliche Ideen und Themen, bei denen andere vermutlich längst das Browserfenster geschlossen hätten.

Ordnung und Chaos können bei mir erstaunlich friedlich nebeneinander existieren. Manche Ideen werden sofort umgesetzt, andere verschwinden erstmal irgendwo im Hinterkopf und melden sich drei Wochen später mit einem begeisterten “Ich hab da noch was!” Und aus einer harmlosen Frage kann bei mir durchaus ein mehrtägiger Rechercheausflug werden.

Zum Schluss

Du musst nicht immer meiner Meinung sein. Eigentlich wäre das sogar ziemlich schade.

Wenn du auf dieser Seite etwas findest, dass dich neugierig macht, dir eine neue Frage in den Kopf setzt oder dazu führt, dass du etwas noch einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachtest, dann hat Klarhinterfragt schon ziemlich viel erreicht.

Und wenn du eine Erfahrung teilen möchtest, eine Idee hast oder bei einem Thema denkst: “Da müsste eigentlich mal jemand genauer hinschauen!”...

 

Hinterfragen heißt nicht zweifeln.
Es heißt verstehen wollen.

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Klarhinterfragt
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